Die meisten Heimspeicher sind mittags längst voll – genau dann, wenn die Sonne am stärksten liefert. Der Überschuss geht ins Netz, zur ungünstigsten Zeit. Diese Steuerung macht den Akku morgens absichtlich leer, damit er den größten Peak selbst schluckt. Dreh an den Reglern und sieh zu.
Zuerst: kein Netzbezug. Solange genug eigener Strom da ist, wird nichts zugekauft – das ist die normale Aufgabe jedes Speichers und bleibt unangetastet.
Dann: netzdienlich einspeisen. An starken Sommertagen ist Einspeisung unvermeidlich – Haus und Akku können den Überschuss nicht komplett aufnehmen. Die Steuerung entscheidet nur, wann und wie schnell das passiert. Sie legt die Einspeisung in den Morgen, wenn die Netzspannung niedrig ist und kaum andere Anlagen drücken, statt in den Mittags-Peak, wenn alle gleichzeitig liefern.
Alle 5 Minuten rechnet die Steuerung neu, welche Entladeleistung nötig ist, damit der Akku genau zum Peak-Beginn bei Min-SoC ankommt:
P = 2 × (verfügbare kWh) / (Stunden bis Peak) × 1000 W
Früh am Morgen ist viel Energie und viel Zeit → hohe Leistung. Je näher der Peak, desto weniger. Gerade zeigt der Regler –.